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Im Süden Berlins wurde im Jahre 1918 in Ruhlsdorf die erste Lehr- und Ver-
suchswirtschaft für Schweinehaltung gegründet. Sie übte acht Jahrzehnte auf die gesamte deutsche Schweinehaltung einen nachhaltigen Einfluss aus. Die hier erzielten Versuchsergebnisse und die "Ruhlsdorfer Ausbildung" von Schweinemeistern und -wärtern genossen einen guten Ruf.
Die Idee zur Gründung eines Museums für das Schwein als Nutztier entstand Anfang der 90er Jahre. Als Standort kam fast zwangsläufig die traditionsreiche Anstalt in Frage. Nach Vorbereitung durch eine sechsköpfige Interessengemeinschaft mit Herrn Prof. Dr. Ernst Ritter, Rostock, an der Spitze wurde das einzige Museum dieser Art in Deutschland 1993 eröffnet.
Es ist seit 1998 Bestandteil der Brandenburgs und wird von dem Förderverein Deutsches Schweinemuseum Ruhlsdorf e.V. betrieben.
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